Den Gar­ten win­ter­fest machen? Aber „natür­lich“!

Unter dem Mot­to Den Gar­ten win­ter­fest machen? Aber „natür­lich“! orga­ni­sier­te der Aktiv­kreis 2 eine Ver­an­stal­tung am Sams­tag, dem 16.11.2019.

Die Refe­ren­tin Ulri­ke Wind­sper­ger, stu­dier­te Gar­ten­bau­in­ge­nieu­rin und Erzie­hungs­wis­sen­schaft­le­rin, hat sich in jah­re­lan­ger Pra­xis umfang­rei­ches und fun­dier­tes Wis­sen als Per­ma­kul­turis­tin erar­bei­tet, das sie am prak­ti­schen Bei­spiel der Gär­ten zwei­er AK-Mit­glie­der an die etwa 15 inter­es­sier­ten Teil­neh­mer ver­mit­tel­te.

Anhand einer Viel­zahl von Ein­zel­bei­spie­len erläu­ter­te sie ihre Grund­bot­schaf­ten

  • „Die Natur als Bei­spiel neh­men“
  • „Die Gar­ten­pflan­zen nach den vor­han­de­nen Stand­or­ten aus­wäh­len“
  • „Weni­ger (Pfle­ge) ist mehr“

Dabei gab sie vie­le, ein­fach umsetz­ba­re Tipps, wie Gar­ten­freun­de einen „Stan­dard­gar­ten“ zu einem wert­vol­len Lebens­raum für Tie­re wie zum Bei­spiel Insek­ten oder Eidech­sen ent­wi­ckeln und dabei auch noch ihren Nutz- oder Zier­pflan­zen Gutes tun kön­nen. Eine klei­ne Aus­wahl:

Laub, „das Gold des Gärt­ners“, soll­te auf kei­nen Fall aus dem Gar­ten ent­fernt son­dern zum Mul­chen ver­wen­det wer­den, da es den Boden feucht hält, vor Nähr­stoff­ver­lust schützt und einen wich­ti­gen Bei­trag zur Humus­bil­dung leis­tet. Außer­dem bie­tet eine Laub­schicht an der Ober­flä­che vie­len Insek­ten Lebens­raum. 

Eidech­sen kön­nen ein­fach und effek­tiv vor dem Zugriff durch Kat­zen geschützt wer­den, indem man Schnitt­gut von Rosen auf­schich­tet.

Reges Inter­es­se fand auch Frau Wind­sper­gers Tätig­keit als Gar­ten­be­ra­te­rin. Wer sie für die Pla­nung oder Pfle­ge des eige­nen Gar­tens zu Rate zu zie­hen möch­te, kann sie unter der Mail­adres­se Ulrike.Windsperger@t‑online.de errei­chen.


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Ver­an­stal­tun­gen

Alle (phy­si­schen) Tref­fen des Ver­eins und der Aktiv­krei­se wer­den zunächst bis Ostern aus­fal­len.

Wir bit­ten um Ihr Ver­ständ­nis.

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