Geschwis­ter Loeb

Lien Loeb – Schwes­ter Hed­wi­ge (*3.3.1908; † 30.9. 1942 Ausch­witz)
Georg Loeb – Pater Igna­ti­us (*25.9. 1909; † 19.8.1942 Ausch­witz)
Robert Loeb – Bru­der Linus (* 15.10.1910; † 30.9.1942 Ausch­witz)
Wies Loeb – Schwes­ter Vero­ni­ca (*22.10.1911; † 1.8.1944)
Door Loeb – Schwes­ter Maria-The­re­sia (*22.10.1911; † 30.9.1942 Ausch­witz)
Ernst Loeb – Pater Nivar­dus (*29.10.1913; † 19.8.1942 Ausch­witz)
Hans Loeb (* 11.11.1916; † 20.2.1945 KZ Buchenwald)

Geschwis­ter-Löb-Stra­ße (seit 1969) am Harthof

Die jüdi­sche Kauf­mann Lud­wig Loeb aus Eus­kir­chen ging nach Hol­land und kon­ver­tier­te zum Katho­li­zis­mus. Er hei­ra­te­te eine jüdi­sche Frau, die ihm in sei­nen Glau­ben folg­te. Sie beka­men acht Kin­der. Sechs davon tra­ten in den stren­gen Orden der Trap­pis­ten ein.

Die Gesta­po zwang die Klös­ter 1942, „nich­tari­sche“ Ordens­mit­glie­der aus­zu­lie­fern. Die­se wur­den dann (im Trans­port mit Edith Stein) nach Ausch­witz depor­tiert und getö­tet. Eine der Schwes­tern wur­de inhaf­tiert, aber wegen Krank­heit nicht depor­tiert und starb zwei Jah­re spä­ter an Tbc. Der jüngs­te Bru­der, der Tech­ni­ker war, wur­de im KZ zur Zwangs­ar­beit gezwun­gen, wo er verstarb.

Die Geschwis­ter gel­ten für die katho­li­sche Kir­che als Märtyrer.

Die jüngs­te Schwes­ter Pau­la (1918−2004) überlebte.

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