Georg Maue­rer

* 26.11.1868 Mün­chen

† 12.1.1957 Mün­chen

Georg-Maue­rer-Weg (seit 1963) in der Sied­lung am Ler­chen­au­er See

Georg Maue­rer lern­te nach Volks­schu­le und Fort­bil­dungs­schu­le das Satt­ler­hand­werk und bereis­te anschlie­ßend als Gesel­le den deut­schen Sprach­raum. Er trat 1884 der Gewerk­schaft bei und grün­de­te in Ber­lin 1889 den Deut­schen Satt­ler­ver­band. Spä­ter war er als Rech­nungs­rat Ange­stell­ter bei der AOK Mün­chen.

Um 1890 trat er in die SPD ein, wo er ab 1894 füh­ren­de Funk­tio­nen über­nahm. Dem Stadt­rat von Mün­chen gehör­te er von 1908 bis 1933 an, 1915/19 auch als Magis­trats­mit­glied und 1930/33 als Frak­ti­on­vor­sit­zen­der der SPD. 1920 wur­de er Abge­ord­ne­ter in die Wei­ma­rer Natio­nal­ver­samm­lung. Beim Hit­ler­putsch 1923 wur­de er von NS-Anhän­gern gefan­gen, miss­han­delt und mit dem Tod bedroht, 1933 mit der Macht­er­grei­fung in „Schutz­haft“ genom­men.

Bekannt wur­de Maue­rer beson­ders durch sein sozi­al­po­li­ti­sches Enga­ge­ment und als Mit­be­grün­der der Mün­che­ner Volks­büh­ne in den Jah­ren 1899, 1918 und wie­der 1946.


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