Anlei­tung zum Obst­baum- und Sträucherschnitt

Am 25. Febru­ar 2017 kamen rund 30 Hob­by-Obst­bau­ern in Ste­bers Gar­ten, um sich Tipps für den Obst­baum­schnitt geben zulassen.

Obstbaumschnitt 2017Lehr­meis­ter Toni Sam­mer erklär­te fach­män­nisch und doch gut ver­ständ­lich, wie Obst­bäu­me und Sträu­cher geschnit­ten wer­den müs­sen, damit sie ihre Form behal­ten und mög­lichst vie­le Früch­te tra­gen. Er erklär­te die Unter­schie­de im Schnitt von Stein­obst und Kern­obst, wies auf die Unter­schie­de von Laub­holz und Frucht­holz hin und sag­te, dass man auch mal Mut bewei­sen müs­se, wenn man die Pflan­zen zurück­schnei­det. Trotz sei­nes fach­män­ni­schen Auf­tre­tens kam auch der Witz bei der Ver­an­stal­tung nicht zu kurz und es gab eini­ges zu lachen.

Im Ver­lauf des Kur­ses ging er auch Natu­schutz, Baum­schutz und Vogel­schutz ein und erklär­te, was man als Bür­ger im eige­nen Gar­ten tun darf und was nicht. So ist bei­spiels­wei­se das Fäl­len von Bäu­men ver­bo­ten und bedarf einer Geneh­mi­gung der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen. Und die sei nicht so ein­fach zu erhal­ten, es sei denn, der Baum stel­le eine Gefahr dar, dro­he etwa auf ein Haus oder auf die Stra­ße zu kip­pen. Auch dann soll­te man sich dies von einem Gut­ach­ter bestä­ti­gen lassen.

Obstbaumschnitt 2 2017Vom ange­streng­ten Zuhö­ren hung­rig gewor­den, durf­ten sich die Teil­neh­mer im Anschluss den Bauch mit Würst­chen und lecke­rem Kuchen voll­schla­gen. Dabei kam Toni Sam­mer kaum selbst zum Essen, weil auch im Anschluss die Teil­neh­mer noch vie­le Fra­gen an ihn hatten.

Vie­len Dank an Toni Sam­mer für die tol­le Schu­lung und Fami­lie Ste­ber für ihre Gastlichkeit.

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