Umfra­ge zum The­ma Bahn­über­gang Fasa­ne­rie – Machen Sie mit

Wir möch­ten, dass SIE bei den Ver­ant­wort­li­chen der Stadt Mün­chen gehört wer­den. Um bereits bei der nächs­ten Sit­zung des Bezirks­aus­schus­ses zu zei­gen, dass die Bür­ger der Fasa­ne­rie in der Lage sind, sich zu orga­ni­sie­ren, möch­ten wir mit einer Mei­nungs­um­fra­ge die aktu­el­le Stim­mungs­la­ge ein­fan­gen. Nut­zen dar­um bit­te die­se Infor­ma­tio­nen, um sich einen Über­blick zu ver­schaf­fen und die Mög­lich­keit zur Abstim­mung am Ende die­ser Sei­te. Denn nur wer sagt, was er denkt, kann auch gehört werden.

Bit­te lei­ten Sie den Link zu die­ser Sei­te auch an alle Nach­barn und Freun­de aus der Fasa­ne­rie wei­ter. Vie­len Dank für Ihre Mithilfe.

Lösun­gen für den Bahn­über­gang – Vor- und Nachteile

Für den Bahn­über­gang Fasa­ne­rie exis­tie­ren vie­le ver­schie­de­ne mög­li­che Lösun­gen. Wir haben hier die wich­tigs­ten Vor- und Nach­tei­le der drei inter­es­san­tes­ten Lösun­gen für Sie zusammengestellt:

Lösung Nr. 1: Die Tie­fer­le­gung der Bahn

Die Bahn kommt im Tun­nel durch den Ran­gier­bahn­hof. Die­ser Tun­nel könn­te durch die Fasa­ne­rie hin­durch fort­ge­setzt wer­den, mög­li­cher­wei­se sogar soweit, dass dadurch auch der Bahn­über­gang in der Ler­chen­au­er Stra­ße und der Ler­chen­stra­ße höhen­frei gemacht wer­den könn­te. Die Feld­mochin­ger Stra­ße könn­te dadurch begra­digt wer­den, eine Orts­zen­trum Fasa­ne­rie könn­te entstehen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­ser Lösung

Vor­tei­le

  • Auf­he­bung der Rie­gel­wir­kung zwi­schen Vor­der- und Hinterfasanerie
  • Lärm­schutz
  • Höchs­te Sicher­heit für Fuß­gän­ger und Fahrradfahrer
  • Bes­te Lösung aus Städ­te­pla­ner­sicht (Nach­hal­tig­keit)

Nach­tei­le

  • Hohe Kos­ten
  • Zunah­me des Ver­kehrs­auf­kom­mens durch die Fasanerie
  • Poli­ti­scher Wider­stand aus Bezirks­aus­schuss und Stadtrat

Lösung Nr. 2: Stra­ßen­un­ter­füh­rung (lt. aktu­el­ler Planung)

Die soge­nann­te Vor­zugs­lö­sung der Stadt sieht vor, dass die Feld­mochin­ger Stra­ße über die Bor­sigstra­ße zunächst ent­lang der Bahn­li­nie Rich­tung Süden geführt wird, dann über eine Ram­pe unter der Bahn­li­nie durch­führt (ca. auf Höhe der Troll­blu­men­stra­ße) und süd­lich der Fasa­ne­rie wie­der auf die bestehen­de Feld­mochin­ger Stra­ße mün­det. Die Zuwe­gung zur Fasa­ne­rie erfolgt einer­seits über eine Ver­län­ge­rung des Moos­glöck­chen­wegs bis zur Feld­mochin­ger Stra­ße, ande­rer­seits über die (dann ehe­ma­li­ge) Feld­mochin­ger Stra­ße zurück zur Schlei­fe, um dort in die Himmelschlüssel‑, Leberblümchen‑, Nie­der­al­tei­cher- oder Mocho­stra­ße abzu­bie­gen. Schall­schutz­wän­de sind ent­lang der Feld­mochin­ger Stra­ße geplant, die zusam­men mit not­wen­di­gen Ver­kehrs­in­seln und Bus­hal­te­stel­len zu einer beeng­ten Ver­kehrs­si­tua­ti­on füh­ren. Für Fuß­gän­ger und Fahr­rad­fah­rer ist eine sepa­ra­te Unter­füh­rung auf Höhe des heu­ti­gen Bahn­über­gangs geplant.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­ser Lösung

Vor­tei­le

  • Zeit­na­he Umsetzung
  • Kos­ten­güns­ti­ge Lösung

Nach­tei­le:

  • Tren­nung der Fasa­ne­rie wird zemen­tiert, ins­be­son­de­re durch bis zu vier Meter hohe Schallschutzwände
  • Gefähr­dung der Fuß­gän­ger und Fahr­rad­fah­rer beim Über­que­ren der Feld­mochin­ger Straße
  • Gro­ße Umwe­ge für die Bewoh­ner der Fasanerie
  • Höhe­res Ver­kehrs­auf­kom­men durch die Fasanerie

Lösung Nr. 3: kei­ne Änderung

Bei die­ser Lösung soll­te in Betracht gezo­gen wer­den, eine Fuß­gän­ger- und Fahr­rad­fah­rer­un­ter bzw. ‑über­füh­rung zu bau­en. Durch wei­te­ren Zuzug ist mit einer Zunah­me des Ver­kehrs in den nächs­ten Jah­ren zu rechnen.

Vor­tei­le

  • Grund­la­ge für zukunfts­fä­hi­ge Lösung bleibt erhalten
  • Geschlos­se­ne Schran­ke ermög­licht das siche­re Über­que­ren der Feld­mochin­ger Stra­ße durch Schulkinder
  • Ver­kehrs­fluss zieht nicht wei­te­ren Ver­kehr an

Nach­tei­le

  • Wei­ter­hin lan­ge War­te­zei­ten am Bahnübergang
  • Durch „natür­li­chen“ Ver­kehrs­zu­wachs* nimmt der Druck auf eine Lösung zu

* Der Ver­kehr wird all­ge­mein in den nächs­ten Jah­ren zuneh­men. Allein BMW plant die Ein­stel­lung von etwa 30.000 Mit­ar­bei­tern in den nächs­ten Jah­ren. Dies hat Aus­wir­kun­gen auf die Ver­kehrs­dich­te auf allen Ein- und Aus­fall­stra­ßen Münchens.


Was ist Ihre Mei­nung zum Bahn­über­gang? Bit­te neh­men Sie an unse­rer Umfra­ge teil.

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