Bür­ger­ver­samm­lung mit über­sicht­li­cher Teilnehmerzahl

Wie sehr die Teil­neh­mer­zahl einer Bür­ger­ver­samm­lung von den gera­de anlie­gen­den und erwar­te­ten The­men abhängt, zeigt sich deut­lich, wenn man die des Jah­res 2018 mit der des Jah­res 2017 vergleicht.

Vie­le Bür­ger haben die Bür­ger­ver­samm­lung für die­ses Jahr aber auch schon gefühlt hin­ter sich. Die 1.400 Teil­neh­mer der SEM-Infor­ma­ti­osn­ver­an­stal­tung am 8. Janu­ar 2018, orga­ni­siert vom Über­grei­fen­den Bünd­nis Mün­chen Nord, dem auch die Interessen­gemeinschaft Fasa­ne­rie aktiv e.V. ange­hört, haben gezeigt, dass sich die Bür­ger sehr wohl für ihren Stadt­teil inter­es­sie­ren. Dies stell­te auch der Vor­sit­zen­de des Bezirks­aus­schuss des 24. Stadt­be­zirks Feld­moching-Hasen­bergl, Mar­kus Auer­bach, fest. Die Ver­an­stal­tung lob­te er als längst über­fäl­lig und erkann­te respekt­voll an, dass die glei­che Hal­le dabei deut­lich vol­ler war.

Zunächst eröff­ne­te der Vor­sit­zen­de der SPD-Stadrats­frak­ti­on, Alex­an­der Reissl, die Ver­samm­lung und lis­te­te die wich­tigs­ten Punk­te aus Sicht der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen auf. Er wies dar­auf hin, dass wie seit vie­len Jah­ren, die Gewer­be­steu­er die Haupt­ein­nah­me­quel­le der Stadt ist.

Die Poli­zei Mün­chen zeig­te sich in ihrem Vor­trag einer­seits zufrie­den mit den sin­ken­den Zah­len der Delik­te im Stadt­be­zirk, füg­te aber auch hin­zu, dass sie wei­ter dar­an arbei­ten wird, die­se noch wei­ter zu sen­ken. Der 24. Stadt­be­zirk gehört zu den sichers­ten Stadt­tei­len der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen, die Stadt selbst wie­der­um zu den sichers­ten Groß­städ­ten in Deutschland.

Nach dem Bericht des BA-Vor­sit­zen­den Mar­kus Auer­bach über die wich­tigs­ten Ent­wick­lun­gen des Stadt­be­zirks Feld­moching-Hasen­bergl, kamen die Bür­ger zu Wort.

Auf­fal­lend vie­le Anträ­ge wur­den zum The­ma Güter­gleis durch die Ler­chen­au vom A.c.B e.V. vor­ge­tra­gen. Auch der Schutz des Eggar­ten war wie­der ein wich­ti­ges The­ma für Mar­tin Schreck, der sich schon sehr lan­ge für den Erhalt des Eggar­tens oder wenigs­tens Tei­le davon ein­setzt. Immer wie­der wird dort der Baum­be­stand dezi­miert, ganz klar eine vor­be­rei­ten­de Maß­nah­me für die wohl bald anste­hen­de voll­stän­di­ge Neu­be­bau­ung des Gebiets. Das Über­grei­fen­de Bünd­nis Mün­chen Nord stell­te eben­falls Anträ­ge. Bei­na­he alle Anträ­ge wur­den mit über­wäl­ti­gen Mehr­hei­ten von den anwe­sen­den Bür­gern angenommen.

Schreiben Sie einen Kommentar