38. Wan­de­rung: Zum Christ­kindl­markt nach Landshut

Für die­ses Jahr hat­ten Bar­ba­ra und Erwin Lands­hut an der Isar ausgedacht.

Mit S1 und Bahn ab Frei­sing erreich­te die Grup­pe von 11 Inter­es­sier­ten nach 1 ½ Std. Lands­hut und per Bus die Alt­stadt. Wir waren beein­druckt von dem gut erhal­te­nen his­to­ri­schen Stadt­kern mit den bun­ten Fach­werk­häu­sern und breit ange­leg­ten Haupt­stra­ßen-ver­kehrs­be­ru­higt! Doch erst ging es wie geplant ins „Wei­ße Bräu­haus“. In der Menü­kar­te erfah­ren wir, daß der Vor­be­sit­zer der Vater vom Kut­scher Kren­kel war, der sich erdreis­te­te, König Lud­wig I. bei einem Pfer­de­ren­nen in Mün­chen zu über­ho­len und dem König zurief „wer ko-der ko!“ – bayr. Urspruch.

Gestärkt folg­te eine span­nen­de Stadt­füh­rung vom orts­kun­di­gen H. Bai­er. Lands­hut mit ca 71 000 EW bereits 1150 unter Lands-hua­ta (Hüter) erwähnt. Ab 1204 Haupt­stadt des Teil­her­zog­tums Bay­ern unter Her­zog Lud­wig I. mit Burg Trausnitz.

Im Prunk­saal des Rat­hau­ses ist die Lands­hu­ter Hoch­zeit von 1475 (Hei­rat Her­zog Georg mit der poln. Königs­toch­ter Hed­wig) ori­gi­nal­ge­treu abge­bil­det, die alle 4 Jah­re von den Lands­hu­tern aus­gie­big gefei­ert wird. Die Mar­tins­kir­che mit dem höchs­ten Back­stein­turm der Welt mit 130 m über­ragt das Stadt­bild. Nach Ingol­stadt war die Lud­wig-Maxi­mi­li­an-Uni­ver­si­tät von 1800–1826 in Lands­hut (!) bevor sie von den Wit­tels­ba­chern nach Mün­chen ver­legt wurde.

Nach 2 Stun­den begeis­tern­der Ein­drü­cke lock­te der Christ­kindl­markt auf der „Frey­ung“ mit Schman­kerl und auf­wär­men­dem Glüh­wein für die Rückfahrt.

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