27. Wan­de­rung: Durch die Part­nach­klamm zum Eckbauern

Nach drei Mal ver­schie­ben war das Wet­ter am 2. Sep­tem­ber 2016 end­lich für eine Berg­tour geeignet.

Schon um 7:45 Uhr traf sich die Wan­der­grup­pe am S‑Bahnhof Fasa­ne­rie. Mit der S1 und dem Wer­den­fel­ser-Regio erreich­ten wir Gar­misch-Par­ten­kir­chen gegen 10 Uhr bei herr­li­chem Son­nen­schein. Nur die Berg­gip­fel waren noch mit einer Nebel­hau­be ver­hüllt. Vor­bei an der hoch­ragen­den Olym­pia-Skischan­ze folg­ten wir der Part­nach zum Ein­gang der Klamm, die in den Jah­ren 1907 – 1912 für Wan­de­rer erschlos­sen wur­de. Weg­kreu­ze erin­nern an die gefähr­li­che Holz­ar­beit, die Stäm­me durch die Klamm zu trif­ten. In wet­ter­fes­ter Klei­dung folg­ten wir dem schma­len Fels­pfad durch enge Tun­nel und durch abge­si­cher­te, teils über­hän­gen­de Fels­wän­de ent­lang der wildtoben­den Part­nach. Nur weni­ge Licht­strah­len zwäng­ten sich durch die enge Fel­sen­schlucht und erhell­ten das schäu­men­de Getö­se – ein ein­ma­li­ges Natur­er­leb­nis, wie es sel­ten in Alpen zu erfah­ren ist.

Am Ende der Klamm führ­te ein stei­ler Wald­weg nach Vor­der­gras­eck, wo wir nach 1 ½ Stun­den im reno­vier­ten Berg­gast­hof bei einem Glas But­ter­milch eine Pau­se ein­leg­ten. Gestärkt und mit Ein­satz der Wan­der­stö­cke erreich­ten wir nach einer wei­te­re Stun­de und ins­ge­samt 500 Höhen­me­tern den Berg­gast­hof Eck­bau­er. Bei einer zünf­ti­gen Brot­zeit und herr­li­cher Aus­sicht auf Wet­ter­stein, Zug­spitz­mas­siv, Alp­spit­ze und Waxen­stein wur­den wir reich­lich belohnt. Der Abstieg erfolg­te wahl­wei­se zu Fuß oder mit der Old­ti­mer 2er-Ses­sel­bahn zum Olym­pia­sta­di­on. Erst gegen 20 Uhr erreich­ten wir müde, aber vol­ler Erleb­nis­freu­de, die Fasanerie.

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