26. Wan­de­rung ins Mur­nau­er Moos

Auf­grund der mie­sen Wet­ter­pro­gno­se wur­de der Ter­min kurz ent­schlos­sen auf den son­nigs­ten Tag der Woche vorverlegt.

26. Wanderung ins Murnauer Moos

Schon um 9:00 Uhr ist die Grup­pe bei herr­li­chem Son­nen­schein per S- und Regio-Bahn nach Murnau/Gräfenaschau unter­wegs. Uns erwar­tet das Mur­nau­er Moos, mit ca. 23 Qua­drat­ki­lo­me­tern als das größ­te Alpen­moor Euro­pas. Sei­ne Fau­na und Flo­ra ist ein­zig­ar­tig mit zum Teil vom Aus­ster­ben bedroh­ten Arten. Info­ta­feln erschlie­ßen die fest­ge­leg­ten Rad- und mit Boh­len aus­ge­leg­ten Wanderwege.

Direkt vom Bahn­hof führt der Weg hin­ab ins Moor, durch Filz, Wie­sen, Kie­fer- und Bir­ken­wald. Am Weges­rand ent­de­cken wir Woll­gras, gefleck­tes Kna­ben­kraut, Troll­blu­men, blaue Iris und vie­le ande­re Arten. Und immer wie­der wer­den wir erfasst vom herr­li­chen Blick auf das Alpen­pan­ora­ma mit den schnee­be­deck­ten Gip­feln. Ent­lang des Lin­den­ba­ches errei­chen wir nach 1½ Stun­den das „Ähn­dl“, wie die Ein­hei­mi­schen die St. Georgs­kir­che nen­nen – mit ihrer früh­christ­li­chen Sakral­glo­cke aus dem 3./4. Jahr­hun­dert. Für uns noch wich­ti­ger ist jedoch das Wirts­haus mit dem ein­la­den­den Bier­gar­ten. Gestärkt mit baieri­schen Schman­kerln vom ehe­ma­li­gen Ster­ne­koch genie­ßen wir noch­mal den atem­be­rau­ben­den Blick über das Moor in die Berge.

26. Wanderung ins Murnauer Moos

Über einen Anstieg hin­auf durch die präch­ti­ge Eichen­al­lee, errei­chen wir nach einer hal­ben Stun­de das „Rus­sen­haus“, in dem Gabrie­le Mün­ter und Kan­din­sky mit ande­ren Künst­lern des „Blau­en Rei­ters“ gelebt und gewirkt haben.

Nach so vie­len Ein­drü­cken und Erleb­nis­sen ist Kaf­fee und Kuchen mit dem bes­ten Eis vom Platz ange­sagt, bevor wir ermü­det aber beglückt um 18:32 Uhr die Bahn besteigen.

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