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Stadt­teil­spa­zier­gang zum „Tag des offe­nen Denk­mals“ am Eggarten

12. September  um  11:00 14:00

Die “Sie­d­­ler-Genos­­sen­­schaft Eggar­ten“, als eine der ers­ten Gar­ten­städ­te Mün­chens, wur­de 1919 auf dem Gebiet der ehe­ma­li­gen König­li­chen Fasa­ne­rie der Wit­tels­ba­cher, im Ober­fa­sang­ar­ten zu Moo­sach, in Erb­bau­recht errich­tet. 1938 von der Reichs­bahn in Besitz genom­men, wur­den die Bewohner*innen ent­eig­net und zu Zwangs­ver­käu­fen gedrängt, da auf dem Are­al der Ver­schie­be­bahn­hof wäh­rend der NS-Zeit geplant war, wegen dem Kriegs­aus­bruch 1939 aber nicht wei­ter ver­folgt wurde.

Bis 1926 ent­stan­den 62 Häu­ser, wovon 20 nach dem Zwei­ten Welt­krieg erhal­ten blie­ben. Kriegs­schä­den wur­den nicht über­baut, die Sied­lung ist bis heu­te weit­ge­hend unver­än­dert erhal­ten. So ent­stand hier ein land­schaft­lich ein­zig­ar­ti­ges Gar­ten­re­vier in der Stadt mit präch­ti­gem Baum­be­stand. Als grü­ne Oase mit hoher Arten­viel­falt bie­tet der Eggar­ten öko­lo­gisch wert­vol­le Rück­zugs­räu­me für wild­le­ben­de Tie­re und Pflanzen.

Die Rou­te das Kul­tur­ge­schichts­pfa­des Fel­d­­moching-Hasen­­bergl führt durch den Eggar­ten, des­sen wil­de Land­schaft­lich­keit mit sei­nem mor­bi­den Charme über schott­ri­ge Wege fla­nie­rend erfahr­bar ist. 100 Jah­re alte Häu­ser ste­hen unver­än­dert in male­ri­scher Natur.

Der Eggar­ten befin­det sich im Dorn­rös­chen­schlaf durch Glei­se und Stra­ßen von der Umge­bung abge­trennt, des­sen Schatz immer mehr Erho­lungs­su­chen­de, Foto­gra­fen und Künst­ler als Oase der Ruhe ent­deckt haben, als hät­te man ihn geträumt, die­sen Ort, ganz aus der Zeit gefallen.

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